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W E G S T R E C K E

Hier ist die Wegstrecke aufgezeigt, die ich mit dem Fahrrad gefahren bin. Die Detailangaben können abgerufen werden indem auf die Flaggen geklickt wird. Da der "original" Weg mit dem Fahrrad nicht immer befahrbar war oder weil es für mich praktischer war, weicht dieser zum Teil vom "richtigen" Weg ab. Die abweichenden Ziele sind in Klammer dargestellt. Jedem Pilger wird unterwegs schnell klar werden, dass es keinen Sinn macht unter allen Umständen auf dem ausgeschilderten Weg bleiben zu wollen. Ich nenne meine Umwege einfach den Camino de Roberto :-) . Die Reise nach Santiago ist das Entscheidende, nicht auf welchen Wegen man das Ziel erreicht.

 

 
 

Deutschland
Startpunkt war das schöne Dörfchen Schemmerberg, in dem ich aufgewachsen bin. Von hier geht es über Biberach, Weingarten, Ravensburg nach Konstanz.
 
 
 

 
 
Schweiz
Von Kreuzlingen am Bodensee gelangt man auf dem gut ausgeschilderten Weg (dem sogenannten Schwabenweg) zum Kloster Fischingen und von dort weiter zum Wallfahrtsort Einsiedeln. Der Weg führt weiter über den Haggenegg-Pass zum Vierwaldstätter See. Entlang dem Sarner See, Lungener See, Brienzer See führt der Weg ins teure Skigebiet Interlaken. Am Tuner See entlang führt der Weg weiter nach Freiburg in die französisch-sprachige Schweiz. Die nächsten Stationen sind Lausanne, mit dem Sitz des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), und Genf.
 
 
 
   
 
Frankreich
Nach Genf folgt Seyssel, das an der Rhone liegt. Den Lac de Bourget links liegen lassend führt der Weg am kleinen See "Lac Paladru" vorbei nach La-Côte-St-André. Bei Chavanay überquert man wieder die Rhone und es beginnt der Anstieg ins Zentralmassiv. Von Bourg Argental über Tence gelangt man in den schon seit dem Mittelalter sehr wichtigen Wallfahrtsort Le Puy. Hinter Le Puy geht es durch das erloschene Vulkangebiet Velay über die Aubrac-Hochebene ins Tal des Lot. Dieses Tal verlässt man mehrmals und kommt wieder zurück. Unterwegs kommt man an der sehenswerten mittelalterlichen autofreien (!) Stadt Conques mit einer sehenswerten Kathedrale vorbei. Figeac ist die nächste größere Stadt auf dem Weg. Weiter geht es über Cahors nach Moissac, das mit einer schönen Abteikirche glänzt. Miradoux, Condom, Eauze, Nagaro sind die Stationen auf dem Weg nach Aire-Sur-L´Adour. Mit der Überquerung des Flusses "Le Saisson" wird der französische Teil des Baskenlands betreten. Kurz vor der spanischen Grenze liegt noch der bedeutende Ort Saint Jean Pied de Port. Hier beginnt der "Hauptweg" des Camino.   
 
 
 

 


 
 

Spanien
Über die Pyrenäen kommend erreicht man Pamplona, das für das jährlich stattfindende Fest "San Fermines" bekannt ist. Kurz hinter Estella kommt man am Pilgerbrunnen vorbei, aus dem neben Wasser auch guter Wein fließt. Die Kathedrale in Burgos ist Weltkulturerbe der Unesco und ein "Muss" für jeden Pilger. Nach Burgos beginnt der beschwerliche Weg durch die spanische Hochebene (Meseta). Über Sahagun erreicht man die ebenfalls sehr große Stadt Leon. Eine ebenfalls sehr bekannte Station ist das Cruz de Ferro, das auf einem Steinhügel errichtet ist, auf dem schon seit Jahrhunderten die Pilger einen Stein ablegen. Die letzten hundert Kilometer nach Santiago sind mit Wegsteinen markiert, die alle 500 m gesetzt sind und auf denen die verbleibende Strecke abgelesen werden kann. Kurz vor Santiago erreicht man Monte do Gozo, den sogenannten Hügel der Freude. Von hier aus kann man die Stadt Santiago das erste Mal erblicken. Das Ziel eines jeden Pilgers ist dann die Kathedrale in der Stadt, in der jeden Tag um 12.00 Uhr ein Pilgergottesdienst stattfindet. Wer noch die Kraft hat, wandert von hier aus die restlichen 80 km bis ans "Ende der Welt", nach Finesterre. Sehr zu empfehlen um abzuschalten und das Erlebte zu verarbeiten. 
 
     
       
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